(1993) und Christopher (1997).
ARNOLD SCHWARZENEGGER POSTER - Poster Großformat
Terminator 2 - Tag der Abrechnung (Director's Cut) [VHS]
Nachdem Regisseur James Cameron seine computergenerierten Spezialeffekte Ende der 80er Jahre erfolgreich in Abyss eingesetzt hatte, war die Zeit gekommen, weiter mit diesen Technologien zu arbeiten und sie auch in der Fortsetzung seines Filmes Terminator einzusetzen. Terminator 2 - Tag der Abrechnung ist ein actiongeladenes Musterbeispiel für den fortschreitenden Einsatz von Spezialeffekten als dramaturgisches Stilmittel, vor allem wenn diese helfen, einen der wohl unbesiegbarsten Bösewichter der Filmgeschichte zu erschaffen. Terminator 2 - Tag der Abrechnung ist die legitime Fortsetzung des ersten Teils. Der Zuschauer erfährt mehr über den großgewachsenen, stets in Leder gekleideten Androiden (Arnold Schwarzenegger), der aus der Zukunft in die Vergangenheit geschickt wird, um einen rebellischen Teenager (Edward Furlong) zu beschützen, der in der Zukunft der Führer des menschlichen Widerstandes gegen die Maschinenherrschaft werden wird. Verfolgt werden sie von dem zähen Roboter T-1000 (Robert Patrick), dessen Konstruktion aus flüssigem Metall ihn fast unbesiegbar macht. --Jeff Shannon
Last Action Hero
Aus der Amazon.de-Redaktion:
Jack Slater (Arnold Schwarzenegger End of Days) ist der Held zahlreicher Action-Filme. Ein alter Kino-Vorführer (Robert Prosky, Mrs. Doubtfire - das stachelige Hausmädchen, Die Kammer) schenkt dessen größtem Fan, dem jungen Danny (Austin O'Brien), eine magische Eintrittskarte und mit einem Schlag befindet sich der Kleine mitten im aktuellen Jack-Slater-Film und wird zu dessen Partner in zahllosen Feuergefechten und Verfolgungsjagden. Doch als Jacks Erzfeind (Charles Dance, Alien 3) das magische Ticket in die Finger bekommt, weitet sich der Kampf in die reale Welt aus. Slater weigert sich jedoch (wie etwa Buzz Lightyear in Toy Story) zu glauben, dass er nur ein fiktiver Charakter ist.
Regisseur John McTiernan (Stirb langsam, Der 13. Krieger) holt einige gute Szenen aus dieser Vorgabe heraus, auch wenn der Rutsch ins richtige Leben nicht ganz so flott behandelt wird wie etwa in Woody Allens The Purple Rose of Cairo. Auch würde Last Action Hero einiges der Logik und Disziplin gut tun, die man beim filmischen Zusammenprall verschiedener Welten in Zurück in die Zukunft findet. Dennoch liefert Schwarzenegger einige Momente an Witz und krachender Action, und zusätzlich darf der Zuschauer die Vorschau zu einem geradezu klassischen neuen Ballerfilm erleben: "Hamlet! Etwas ist faul im Staate Dänemark - und der Prinz räumt gewaltig auf!"
True Lies [VHS]
Vom Terminator bis hin zu Titanic, beim Autor und Regisseur James Cameron kann man sich immer darauf verlassen, etwas noch nie zuvor Dagewesenes im Kino geboten zu bekommen. Vielleicht schreibt er nicht gerade die schillerndsten Dialoge der Welt (und besonders in diesem Film scheint er Frauen nicht besonders viel Respekt entgegenzubringen), aber als Regisseur energiegeladener Actionsequenzen kann ihm niemand das Wasser reichen. Das Highlight in True Lies ist eine atemberaubende Jetski- und Autoverfolgungsjagd durch die Florida Keys. Arnold Schwarzenegger spielt einen Undercover-Agenten, dessen Frau (Jamie Lee Curtis) nach 15 Jahren herausfindet, dass er kein Computerverkäufer und in einen Fall von Nuklearwaffenschmuggel verwickelt ist. Tom Arnold ist als Schwarzeneggers langjähriger Spionpartner überraschend lustig und sympathisch, und Bill Paxton spielt einen schmierigen Gebrauchtwagenhändler, den Arnold verdächtigt, eine Affäre mit seiner Frau zu haben. Allein aufgrund der spektakulären Action und der Hightech-Hardware ist True Lies ein Knaller. --Jim Emerson
Total Recall - Totale Erinnerung
Party of One: Arnold Schwarzenegger and the Rise of the Independent Voter
End of Days - Nacht ohne Morgen [VHS]
Nach einer zwei Jahre währenden Pause, unter anderem wegen einer Herzoperation, kehrte Arnold Schwarzenegger im November 1999 mit End of Days - Nacht ohne Morgen auf die Leinwand zurück. Dies war ein verfrühtes Weihnachtspräsent, dessen Verpackung aus buntem Geschenkpapier und farbiger Schleife jedoch etwas mehr erhoffen ließ, als der Inhalt schließlich zu bieten hatte. Der etwas überzogene Thriller fuhr auf dem Das-Millennium-geht-zu-Ende-Zug, der ja im Grunde ein Jahr zu früh auf die Reise geschickt worden war.
Ein Prolog zeigt die Aufregung unter den hohen Würdenträgern im Vatikan, als 1979 ein Komet erscheint, der einer Prophezeiung nach die Geburt eines Kindes anzeigt, welches 20 Jahre später die Braut des Satan werden und das Kind des Teufels empfangen wird -- irgendwann zwischen 23 Uhr und Mitternacht des 31. Dezember 1999.
Es ist etwas schwierig zu entscheiden, wer die undankbarere Rolle besetzt: Robin Tunney (Der Hexenclub) als Satans Verlobte, oder Schwarzenegger als Jericho Cane, ein ausgebrannter, schwer trinkender Bodyguard, der auserkoren ist, das Mädchen vor dem Leibhaftigen (im Abspann schlicht als "Der Mann" bezeichnet) zu beschützen. Gabriel Byrne (Die üblichen Verdächtigen, Stigmata) spielt diesen mit Bösartigkeit, Schadenfreude und einer Vielfalt an metaphysischen Erscheinungsformen.
Die Namen der Charaktere sind ein wenig zu symbolisch und sprechend, wie etwa Schwarzeneggers "Jericho", Tunneys "Christine" oder "Chicago" bei Arnolds Partner (Kevin Pollack, Casino). Ebenso übertrieben ist der gesamte Film: laut und voller logischer Ausrutscher, die weniger störend wirkten, wenn der Streifen als Komödie angelegt worden wäre. Regisseur Peter Hyams (Timecop, Das Relikt) geht mit viel Ernst an diese Fabel von Erlösung und Glaubenskrisen, lässt sie aber in einem Effekte sprühenden Finale mit wenig Dramatik enden. Stattdessen erlebt man einen verbalen und physischen Schlagabtausch zwischen Satan und Jericho, in dem Schwarzenegger mehr einzustecken hat als in seinen bisherigen Filmen zusammengenommen. Aber natürlich bekommt er die Gelegenheit zur Revanche -- genau rechtzeitig zum Jahresschluss. Vielleicht hatte ein Engel seine Flügel im Spiel. --Jeff Shannon
Amazon.de DVD-Bewertung:
Arnold Schwarzenegger spielt stets Rollen, die größer sind als das Leben -- und passend dazu sind die Bonusmaterialien der DVD ebenfalls überragend: der Kino-Trailer, zwei Musik-Videos ("So long" von Everlast und "Superbeast" von Rob Zombie) und ein 25-minütiges Making Of voller Interviews mit dem Regisseur und den Stars, den Produzenten und dem Drehbuchautor. Daneben bietet es erfreulicherweise auch Einblicke in die technische Seite des Drehs: Kamera, Licht, Design und Effekte. Letzteren ist zusätzlich ein 35 Minuten langes Special gewidmet, das in neun einzeln anwählbaren Kapiteln die Entstehung der visuellen Spektakel per Miniatur und Computer zeigt: das U-Bahn-Desaster, das Kirchen-Inferno, Satan und seine Gehilfen sowie die digitale Verwandlung des Drehorts Los Angeles in den Schauplatz der Handlung, New York. --Alexander Röder


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